Herzlich willkommen im
Alten Bahnhof Puderbach!

Die Projektgruppe Jugend, Kultur und Soziales der Verbandsgemeinde Puderbach freut sich, dass Sie Ihren Weg bis hier gefunden haben und möchte Ihnen mit dieser Seite Lust machen, ob als Kulturschaffender, Musik- oder Kunstfreund oder Theaterbesucher, auch in natura den Weg zu uns zu finden. Sie lesen etwas über die Geschichte unserer Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den ländlichen Raum mit niveauvoller Kultur zu bereichern. Sie lesen über die Geschichte des Bahnhofs, des Schienenverkehrs im Westerwald und natürlich, wie sich aus dem Ende desselben die Chance zu einem kulturellen und Jugendzentrum entwickelt hat. Sie finden etwas zu unseren Veranstaltungen der letzten Jahre; wenn Sie als Künstler bei uns auftreten wollen, auch die technischen Möglichkeiten und Beschränkungen (zugegeben: der Holzbach ist nicht der Schiffbauerdamm... ) Sie finden auch Kontaktmöglichkeiten, wie Sie an Eintrittskarten und Spielpläne gelangen, wie Sie selbst bei der Organisation von Kultur auf dem Lande tätig werden können. Sie finden unsere Planungen von Kabarett über Konzert und Theater bis hin zu mancher schrillen Performance und ausgefeilten Dichterlesungen. Auch unsere Beteiligung am Kultursommer Rheinland-Pfalz hängt vielleicht gerade von Ihrer Hilfe ab.

In diesem Sinne: Schön, dass Sie da sind!

Dr. Sabine Knorr-Henn

 

 

Liebe Freunde des Alten Bahnhofs in Puderbach,

besonders erfreut und auch ein wenig stolz sind wir über dieses Konzert; die Combo spielt nach Puderbach in der Tuchfabrik Trier und danach in der Hamburger Laeiszhalle, einer der ersten Adressen der Hansestadt:

 

Die in Berlin lebenden israelischen und iranischen Musiker suchen mit ihrem Projekt den Dialog.

Die Musiker demonstrieren diesen Dialog in Sistanagila, indem sie aufeinander zugehen, einander neugierig lauschen und miteinander spielen. Getragen von jahrhundertealter jüdischer und iranischer Musiktradition begeben sich die Musiker auf eine Reise, die sie am Ende zu sich selber führt

Sie bedienen sich sowohl folkloristischer und religiöser Melodien aus Klezmer, sephardischer und traditionell persischer Musik als auch moderner und klassischer Kompositionen. Die unterschiedlichen Melodien und Motive, neu arrangiert mit Einflüssen von Flamenco und Jazz bis hin zu progressivem Metal, verschmelzen zu einer Musik, die etwas ganz Neues entstehen lässt und eine Brücke zwischen zwei Welten baut.

Kostproben unter www.sistanagila.de

.., und das sagt zB die Presse

"Studieren, improvisieren, fusionieren – Sistanagila: Ein Ensemble setzt Zeichen gegen die Feindschaft seiner Heimatländer

Iran und Israel: So nah und doch so fern. Zwei Länder, die aufs Blut verfeindet sind, sich gegenseitig die Existenzberechtigung absprechen, ihre unterschiedlichen Religionen als schwere Geschütze in Stellung bringen und den Terror weiter eskalieren lassen. Vor der Islamischen Revolution 1979 waren die beiden Staaten befreundet und profitierten vom wirtschaftlichen Austausch. Danach indes regierten nur noch Hetze, Verdächtigungen, Säbelrasseln.
Dem in Israel geborenen Sänger und Komponisten Yuval Halpern und dem iranischen Informatiker Babak Shafian war diese Situation unerträglich. Sie begegneten sich in Berlin und erkannten, dass ihre Leidenschaft zur Musik tatsächlich Grenzen überwinden kann. Das West-Eastern Divan Orchestra, gegründet von Daniel Barenboim, war den beiden (die übrigens auch das gleiche Alter teilen) Vorbild, Gemeinsames statt Trennendes zu suchen. In dem Namen ihres Ensembles spiegelt sich das wider. „Sistan“ ist der Name einer iranischen Provinz, Hava Nagila ein hebräisches Volks- lied. Zusammengeführt ergibt dies Sistanagila, ein Ensemble mit gleichberechtigten Partnern. Unterschiedliche Spielkulturen verschmelzen zu einer ungewohnten Einheit. „Bei uns in Israel studieren wir die Musik und spielen mit den Augen“, sagt Yuval Halpern. Dagegen werde im Iran „mehr improvisiert, findet das Spiel vorwiegend mit den Ohren statt.“ Ihr Konzert in der Kreuzberger Heilig-Kreuz-Kirche stellt gleichzeitig einen Brückenschlag zum Okzident und der Musik des 20. Jahrhunderts dar. (Helge Birkelbach)"

aus: concerti.de Dezember 2017

Projektgruppe Jugend, Kultur & Soziales der VG Puderbach
Info- und Ticket-Telefon: 02684-858113 und 0170-2852581


Wir sehen uns!!

Martin Henn

 

Veranstaltungskalender

80 Jahre Reichspogromnacht

Im Herbst 2018 jährt sich zum 80. Mal das Pogrom gegen unsere jüdischen Mitbürger.  Bernd Schmidt gebührt das Verdienst, die Erinnerung wach zu halten an Mitmenschen, die durch brutale Gewalt aus unserer Mitte gerissen wurden. 2012 wurde am Standort der Synagoge eine Gedenktafel enthüllt. Der Puderbacher Gemeinderat hat endlich nach langen Diskussionen mit großer Mehrheit der Verlegung von Stolpersteinen vor den ehemaligen Wohnhäusern jüdischer Mitbürger zugestimmt.www.stolpersteine.eu/de/. Am 20..November 2017 wurden die ersten 9 Steine durch den Initiator Gunter Demnig in der Haupt- und Mittelstraße in Puderbach verlegt.

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...die nächsten Termine direkt im Kalender vormerken.

 wollen Sie per e-mail über die konkreten Termine informiert und auch kurz vor der Veranstaltung noch einmal erinnert werden? Dann mail an

martin.drhenn@t-online.de

notfalls dort auch wieder abbestellen...

nächstes Treffen der Projektgruppe:

Dienstag, 12. November :  im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Puderbach um 19.30

"Wer Visionen hat, muss nicht zum Arzt, sondern zur Projektgruppe!" 


 
.. und so gehts weiter:

 

 

16. November 2019 Sistanagila - musikalischer Dialog aus Israel und Iran

30.November 2019  random and friends  "wieder hier"

Benefizkonzert für die Jugendpflege Puderbach

24. Januar 2020 boogielicious - boogie woogie

7. März 2020 Das Verhör der Katharina Güschen Cassiopeia Theater Köln

 

17. März 2020 St Patricks day mit BlackVelvet

9.Mai 2020 Westerwälder Literaturtage - unser Beitrag zum Kultursommer Rheinland-Pfalz "NORDLICHTER"

Christian Wirmer spielt Jon Fosse

Der Musikalität der Sprache ist
Christian Wirmer auf der Spur:
Im Alten Bahnhof ist seine
Interpretation von Jon Fosses
„Morgen und Abend" zu erleben.

6. Juni 2020 Blues company

 

 

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