Herzlich willkommen im
Alten Bahnhof Puderbach!

Die Projektgruppe Jugend, Kultur und Soziales der Verbandsgemeinde Puderbach freut sich, dass Sie Ihren Weg bis hier gefunden haben und möchte Ihnen mit dieser Seite Lust machen, ob als Kulturschaffender, Musik- oder Kunstfreund oder Theaterbesucher, auch in natura den Weg zu uns zu finden. Sie lesen etwas über die Geschichte unserer Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den ländlichen Raum mit niveauvoller Kultur zu bereichern. Sie lesen über die Geschichte des Bahnhofs, des Schienenverkehrs im Westerwald und natürlich, wie sich aus dem Ende desselben die Chance zu einem kulturellen und Jugendzentrum entwickelt hat. Sie finden etwas zu unseren Veranstaltungen der letzten Jahre; wenn Sie als Künstler bei uns auftreten wollen, auch die technischen Möglichkeiten und Beschränkungen (zugegeben: der Holzbach ist nicht der Schiffbauerdamm... ) Sie finden auch Kontaktmöglichkeiten, wie Sie an Eintrittskarten und Spielpläne gelangen, wie Sie selbst bei der Organisation von Kultur auf dem Lande tätig werden können. Sie finden unsere Planungen von Kabarett über Konzert und Theater bis hin zu mancher schrillen Performance und ausgefeilten Dichterlesungen. Auch unsere Beteiligung am Kultursommer Rheinland-Pfalz hängt vielleicht gerade von Ihrer Hilfe ab.

In diesem Sinne: Schön, dass Sie da sind!

Dr. Sabine Knorr-Henn

 

 

Liebe Freunde des Alten Bahnhofs in Puderbach,

FAUST I , sehr frei nach J.W.von Goethe:

 

 

 

mit Unterstützung des Kultursommers Rheinland-Pfalz

Eine Kriminalgeschichte nach und mit dem Text von J.W.v. Goethe

Dr. Heinrich Faust strebt nach mehr. Die Wissenschaft kann ihm nichts mehr bieten, er hat alles studiert. Leider auch Theologie. Dann hat er sich für die Magie entschieden. Er hat die Freiheit entdeckt mit all ihrer Schwierigkeit und Verantwortung. Er ist auf der Suche nach dem Göttlichen. Doch zu welchem Preis? Drei Tote bleiben zurück und sein geliebtes Gretchen …
Die alte Geschichte des Dr. Faust spiegelt die heutige Menschheitssituation wider: Mit dem Kopf alles erreichen wollen, den Geist, das Herz vergessen und über Leichen gehen. Kommissar Leverkühn versucht den Mord an drei Menschen aufzuklären. In seinem Büro treffen sich alle Beteiligten …
Spieldauer: ca. 90 Minuten, keine Pause.

Das FigurenTheaterKünster aus Mayen spielt vorzugsweise die Form des offenen FigurenTheaters. Offen heißt, der Spieler ist während der Vorstellung fast immer zu sehen und hat auch oft eine oder mehrere Schauspielrollen. Das passt auch ganz gut bei Manfred Künster: Er besuchte die Theaterschule von Ingmar Lindh.



Tickets: VVK 12 Euro, AK 15 Euro
Vorverkauf: Drogerie und Schreibwaren Zerres, Bürger-Info (Ortsmitte) und telefonisch bei Benjamin Skupin (02684-858105)

Veranstalter:
Projektgruppe Jugend, Kultur & Soziales der VG Puderbach
Info- und Ticket-Telefon: 02684-858105 und 0170-2852581


Wir sehen uns!!

Martin Henn

Info-Telefon

02684-858105

 

Veranstaltungskalender

80 Jahre Reichspogromnacht

Im Herbst 2018 jährt sich zum 80. Mal das Pogrom gegen unsere jüdischen Mitbürger.  Bernd Schmidt gebührt das Verdienst, die Erinnerung wach zu halten an Mitmenschen, die durch brutale Gewalt aus unserer Mitte gerissen wurden. 2012 wurde am Standort der Synagoge eine Gedenktafel enthüllt. Der Puderbacher Gemeinderat hat endlich nach langen Diskussionen mit großer Mehrheit der Verlegung von Stolpersteinen vor den ehemaligen Wohnhäusern jüdischer Mitbürger zugestimmt.www.stolpersteine.eu/de/. Am 20..November 2017 wurden die ersten 9 Steine durch den Initiator Gunter Demnig in der Haupt- und Mittelstraße in Puderbach verlegt.

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...die nächsten Termine direkt im Kalender vormerken.

 wollen Sie per e-mail über die konkreten Termine informiert und auch kurz vor der Veranstaltung noch einmal erinnert werden? Dann mail an

martin.drhenn@t-online.de

notfalls dort auch wieder abbestellen...

nächstes Treffen der Projektgruppe:

9. April 2019 :  im großen Sitzungssaal der Verbandsgemeinde Puderbach um 19.30

"Wer Visionen hat, muss nicht zum Arzt, sondern zur Projektgruppe!" 


 
.. und so gehts weiter:

 

Samstag, 9. März 2019 FigurenTheaterKünster aus Mayen

Faust I - eine Kriminalgeschichte nach J.W.v. Goethe

 

Samstag, 13. April 2019 Becker&Becker

von Mey bis Hendrix

 Mit Harald und Jonas Becker stehen nicht nur Vater und Sohn auf der Bühne, sondern zwei Generationen, die (obwohl Harald seinen Sohn als einen seiner talentiertesten Gitarrenschüler bezeichnet) inzwischen musikalisch und menschlich voneinander lernen und gerade deshalb eine große Bandbreite verschiedener Genres abzudecken verstehen …

… von Liedern der Heimat über Schlager der Fünfziger und Sechziger – z. B. von Freddy Quinn über Pete Seeger bis hin zu Akustikversionen alter Rocknummern wie Sultans of Swing von den Dire Straits oder Layla von Eric Clapton. Unvergessliche Nummern der Beatles, traditionelle Folkstücke aus Irland, Chansons, zumeist mit Gitarren und Gesang, sowie Fingerstyle und eigene Instrumentals runden das Programm ab.

Natürlich spielt in den Live-Programmen nach wie vor die eigene Mundart eine wichtige Rolle. So ist neben den Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch auch Moselfränkisch zu hören. Außer den Gitarren kommt neben typischen Instrumenten des Folks (etwa Mandoline, Ukulele oder Akkordeon) auch z. B. ein Piano, Keyboard oder eine E-Gitarre zum Einsatz.

Tickets: VVK 10 Euro, AK 12 Euro

23. Mai 2019  Marie Giroux und Jenny Schäuffelen "Pariser Flair"

28. Juni 2019 Klub der toten Dichter "Fontane neu vertont"

in Zusammenarbeit mit der 18. ww-lit 2019

CLUB DER TOTEN DICHTER                           

„So und nicht anders“                                           

THEODOR FONTANE neu vertont

 mit KATHARINA FRANCK                                 

„Sie taucht in jeden Song ein wie in tiefes Wasser“, schrieb die Journalistin Regine Buddeke einmal über Katharina Franck. Seit einigen Jahren lebt die Sängerin und Songwriterin, deren unverwechselbare Stimme seit den Erfolgen ihrer Band Rainbirds fast jeder kennt, in der Nähe von Neuruppin, dem Geburtsort Theodor Fontanes. In der „Grafschaft Ruppin“, in der die berühmten „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ihren Anfang nahmen.

Die erste Wanderung führte Fontane über das Wasser des Ruppiner Sees nach Wustrau. Am Wasser des Molchowsees in Alt Ruppin vertonte Reinhardt Repke, Gründer und Komponist des Clubs der toten Dichter, die ersten Gedichte Fontanes neu. Vor einigen Jahren waren Franck und Repke schon mit Rilke sehr erfolgreich in ganz Deutschland unterwegs. Nun treffen sie sich wieder, zwischen all den Seen des Ruppiner Landes, um erneut miteinander zu arbeiten.

Katharina Franck ist Sängerin durch und durch. Ihr Selbstverständnis als Musikerin beschreibt Fontanes Gedicht „Auch ein Herzenstrost“ in den ersten Zeilen: „Mein Freund, du frägst, warum ich singe? Das ist mir eine Frage, das; Ich singe, nun, ich singe, singe – Mir macht einmal das Singen Spaß“.

Fontane wird 200! – und Reinhardt Repkes Club der toten Dichter geht im Jubiläumsjahr 2019 mit Neuvertonungen des Dichters und Schöpfers berühmter Frauenfiguren, wie Effie Briest, Jenny Treibel, Grete Minde auf Tournee.  Das berühmte Gedicht “John Maynard“, die Maynard – Suite, wie sie innerhalb des Clubs genannt wird, da Repke das Gedicht in drei Songs aufgeteilt hat, wird dabei sein. Und „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, das beliebteste Gedicht der Deutschen, wie mal einer schrieb, hat seinen Platz im Programm.

Nach Heine, Busch, Rilke, Schiller und Bukowski ist Fontane nun der sechste Dichter der auf CD veröffentlicht wird. In bisher rund 350 Konzerten hat sich der CdtD ein begeistertes Publikum in ganz Deutschland erspielt. Neben Katharina Franck (voc, git), werden die Akkordeonistin Cathrin Pfeifer und der Bassist Markus Runzheimer das Quartett um Reinhardt Repke (voc, git) bilden.

Marcel Reich-Ranicki liebte Fontane, Günter Grass war Bewunderer, und für Thomas Mann war er sogar ein „Sänger“. Theodor Fontane hätte sich sicher darüber gefreut und dennoch erwidert:

„Nur kein Gegrübel,

Was es sei;

Wohl oder übel –

Der Scherz ist frei.“

 


14. September 2019 Konstantin Schmidt singt Georg Kreisler

"Schwärzer die Lieder nie klingen"

 

 

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